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INTEGRIERTE FASSADE System Gartner® |
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Curtis R. Priem Experimental Media and Performing Arts Center (EMPAC), Troy (USA)
Entwurfsarchitekt: Nicholas Grimshaw & Partners, New York
Projektarchitekt: Davis Brody Bond LLP, New York
In dem Experimental Media and Performing Arts Center (EMPAC) befindet sich ein 1200 Zuschauer fassender Konzertsaal sowie ein Theater mit 400 Plätzen. Zudem beherbergt EMPAC zahlreiche Studios für professionelle Audioaufnahmen und mehrere kleine Säle für Vorträge und Aufführungen.
Die Gesamtfläche aller Fassaden beträgt 5.500 m2.
Die drei Stahlfassaden des Nord-Blocks bestehen aus massiven geschraubten Pfosten-Riegel-Konstruktionen und einer wasserdurchströmten beheizten Pfosten-Riegel-Fassade aus dickwandigen Rechteckprofilen. Zwischen den beiden Blöcken befindet sich - durch seine abgeschlossene Form von dem Architekten auch optisch als Zentrum hervorgehoben - der schiffsrumpfartige Konzertsaal. Der abgeschnittene Schiffsrumpf durchbricht die Außenfassade und gibt dabei - effektvoll die Hanglage nutzend - den Besuchern den Blick auf die Talebene frei. Bei dem Bau von EMPAC wurde erstmals in den USA eine Integrierte Fassade System GARTNER® installiert. Die horizontalen Lasten der beheizten Fassade werden durch an Kastenstützen montierte filigrane Kragarme abgetragen.
Verglasung: Die Isolierglasscheiben bestehen aus 2 x 10 mm TVG. Sie sind im Bereich des zurückgesetzten Randverbundes durch ein Edelstahl Togglesystem auf das Auflagerneo-pren geklemmt. Die Außenscheiben sind mittels einer Silikon Wetterfuge flächenbündig versiegelt.
Oberflächen: Stahl-Profile in Nasslack DB 702, Edelstahl geschliffen (Korn 240).
Fertigstellung: 2008
Foto: Chuck Choi Architectural Photography, Brooklyn, NY
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InHaus2 Duisburg (Germany)
Architekt: Fraunhofer Gesellschaft, Markus Scheben, München und Hochtief Consult, Klaus Sabranski, Essen
Das Forschungsgebäude InHaus2 in Duisburg liegt in unmittelbarer Nähe der Universität und des Fraunhofer Instituts für Mikroelektronische Schaltsysteme. Unter Federführung der Fraunhofer Gesellschaft haben sich namhafte deutsche Unternehmen zusammengeschlossen, um in der InHaus2-Forschungsanlage intelligente Fassaden-, Raum- und Gebäudesysteme zu entwickeln und zu erproben. Außer Gartner beteiligen sich 40 weitere Firmen an diesem langfristig angelegten Projekt. Es wird von Land, Bund und Europäischer Union gefördert.
Das Forschungsgebäude weist fünf verschiedene Fassaden auf mit einer Gesamtfassadenfläche von rund 1.800 m2. Alle Fassaden besitzen eine absturzsichernde Verglasung, für die jeweils eine Zustimmung im Einzelfall eingeholt wurde.
Integrierte Fassade
Die 520 m2 große West- und Nordfassade mit einer Elementbreite von 1,90 m ist als integrierte Aluminiumfassade konstruiert, die Heiz- und Kühlfunktionen aufweist. Die Fassade ist sowohl mit der InHaus2-Geothermie, der Absorptionskühlung, als auch der aktivierten Betondecke verbunden. Erforscht werden hier die thermische Behaglichkeit, energiesparende Regelstrategien und die Integration erneuerbarer Energien.
Fertigstellung: 2008
Foto: © Guido Erbring Architekturfotografie
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Erweiterung des Zentrums für Intensivmedizin der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau (Germany)
Architekt: Architekturbüro, Köhler, Brinkmann und Partner, München
Das Zentrum für Intensivmedizin der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik wird nach Norden hin um eine Achse erweitert, mit Fertigstellung verfügt es über 42 Betten. Mit Verlängerung der Gebäudeachse werden in den Ebenen über und unter dem Zentrum für Intensivmedizin zusätzliche Flächen für Radiologie sowie die Patientenversorgung (Küche) geschaffen.
Das Intensivzentrum UKM 30 in den Ebenen 2-4 ist mit vorgesetzten beheizten Aluminium-Fassadenelementen und mehrfach gekanteten Aluminium-Fassadenblechen verkleidet.
Die einzelnen Fassadenelemente sind 3,0 m breit und 2,57 m hoch. In die beheizten Elemente integriert sind Dreh-Kippfenster und Glaspaneele.
Auf der Nordseite der Ebenen 2 + 3 sind beheizte F30-Stahl-Fassadenelemente mit integrierten F30-Türen eingebaut.
Die Verbindungsbrücke ist 9,60 m lang, 4,80 m breit und 4,50 m hoch und erfüllt die Brandschutzanforderung F90. Die Brücke besteht aus einer Stahl-Aluminium-Konstruktion mit INTEGRIERTER FASSADE System Gartner®, Untersichts- und Attikaverkleidung.
Verglasung Fensterelemente: Isolierverglasung Thermoplus neutral, 4 mm Float, 14 mm SZR, 4 mm Float, Isolierverglasung Thermoplus neutral.
Fertistellung: 2008
Foto: Martin Duckek, Architekturfotografie, Ulm
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BMW WELT München (Germany)
Architekt und Generalplaner COOP Himmelb(l)au Wolf D. Prix / W. Dreibholz & Partner ZT GmbH, Wien
Am Standort der BMW-Zentrale in München zwischen dem BMW Hochhaus und dem Olympiagelände entstand die BMW Welt, ein futuristisches Auslieferungs- und Erlebniszentrum. Das kühn konstruierte Gebäude steht auf einem rund 25.000 m2 großen Areal und hat eine Länge von circa 180 m, eine Breite von bis zu 130 m sowie eine Höhe von 28 m. Eines der beeindruckendsten Elemente der BMW Welt ist der Doppelkegel. Das architektonische Meisterwerk aus Stahl und Glas stützt die wolkenähnliche, 16.000 m2 große Dachkonstruktion, die dadurch zu schweben scheint.
Der Doppelkegel ist eine der Haupttragstützen der BMW Welt. Der untere Durchmesser beträgt circa 35 m. Die Konstruktion verjüngt sich dann bis zur Einschnürung in einer Höhe von circa 12 m auf circa 18 m Durchmesser und geht dann nach oben hin wieder auf circa 44 m Durchmesser auseinander, wo sie dann in einem durchgehenden Ringträger endet, bevor der Übergang ins Regeldach stattfindet. Die Fläche beträgt circa 2.839 m2. Die Konstruktion besteht aus Dreiecksfeldern, die der vom Architekten vorgegebenen Geometrie folgen. Die Seitenlänge der Gläser beträgt circa 5,5 m.
Verglasung: Außenhülle des Doppelkegels teilweise aus Glas - unterer Teil 8 mm ESG mit ipasol neutral 52/29, 16 mm SZR, 2 x 6 mm TVG in Optiwhite mit schwarzem Randsiebdruck; oberer Teil - analog zum unteren - VSG gemäß Richtlinie für Überkopfverglasung außen.
Die Hauptfassade hat eine Größe von circa 5.500 m2, ausgeführt als INTEGRIERTE FASSADE, System GARTNER®, gegliedert in fünf Wandfassaden. Die Fassade steht unten auf und wird oben gleitend an der geschwungenen Dachkonstruktion befestigt. Von der Oberkante Rohboden bis zur Höhe des Knickriegels von 7,5 m sind die Fassaden nach innen um 10 Grad geneigt. Oberhalb des Knickriegels und bis zu einer Höhe von 25 m hängt die Fassade um 10 Grad nach außen über.
Verglasung: Hauptfassade - ipasol neutral 52/29 aus Designglas, waagerecht mit Glasleisten gehalten, senkrecht mit Structural-Glazing. In der senkrechten Scheibenmitte zusätzlich mit einem Punkthalter gehalten, innen liegender Sonnenschutz - Markisen als Gegenzuganlage mit einer Größe von 5 m Breite und einer maximalen Höhe von 17,5 m.
Fertigstellung: 2007
Copyright: BAUBILD, Stephan Falk, Berlin
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