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Zweite-Haut-Fassaden |
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InHaus2 Duisburg (Germany)
Architekt: Fraunhofer Gesellschaft, Markus Scheben, München und Hochtief Consult, Klaus Sabranski, Essen
Das Forschungsgebäude InHaus2 in Duisburg liegt in unmittelbarer Nähe der Universität und des Fraunhofer Instituts für Mikroelektronische Schaltsysteme. Unter Federführung der Fraunhofer Gesellschaft haben sich namhafte deutsche Unternehmen zusammengeschlossen, um in der InHaus2-Forschungsanlage intelligente Fassaden-, Raum- und Gebäudesysteme zu entwickeln und zu erproben. Außer Gartner beteiligen sich 40 weitere Firmen an diesem langfristig angelegten Projekt. Es wird von Land, Bund und Europäischer Union gefördert.
Die Ostfassade besteht aus zwei Fassadentypen.
Erstens aus einer 50 m2 großen Zweiten-Haut-Fassade mit einer Elementbreite von 3,80 m und raumhohen Öffnungsflügeln und zweitens einer darauf basierenden Weiterentwicklung mit dem Namen Closed Cavity Façade (CCF) mit dem für Zweite-Haut-Fassaden typischen Aufbau: äußere (absturzsichernde) Einfachverglasung - Luftraum mit integriertem Sonnenschutz - innenseitige Doppelverglasung.
Fertigstellung: 2008
Foto: © Guido Erbring Architekturfotografie
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MAM Médiathèque André Malraux, Béziers (France)
Architekt: Wilmotte & Associés, Paris; Pierre-François MOGET
In der Médiathèque André Malraux an der Place du 14 Juillet in Béziers befinden sich eine Bibliothek, Ausstellungs- und Konferenzräume sowie Büros.
Zweite-Haut-Fassade: Vom Erdgeschoss bis in das zweite OG, Gesamtfläche ca. 325 m2. Insgesamt wurden 12 Fassadenelemente mit einer Größe von jeweils 6 m Breite und 4,5 m Höhe zusammengebaut und angeliefert. Im ersten OG ist keine Rohbaudecke vorhanden. Die Fassade wurde dort nur an den bauseitigen Stahlstützen befestigt. In jedes Element wurden in der Innenfassade vier öffenbare Drehflügel und vier Oberlicht-Klappfenster integriert. Alle Fenster sind mechanisch bedienbar. In der Innenfassade wurde ein Isolierglas aus ESG und VSG mit Float eingebaut.
Im Fassadenzwischenraum wurden in jeder Fassadenachse elektrische Sonnenschutzanlagen angebracht. Die Außenhaut der Fassade erhielt eine ESG Verglasung aus Weißglas. Diese Außenverglasung ist mit versenkten Punkthaltern gehalten und nicht öffenbar. Für die Belüftung des Fassadenzwischenraums sorgt umlaufend zwischen Außenverglasung und Profilrahmen ein Luftspalt. Im EG befinden sich zwei einflügelige Türen in der Fassade.
Fertigstellung: 2008
Foto: JEAN-PAUL Planchon
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WestendDuo, Frankfurt am Main (Germany)
Architekt: Engel + Zimmermann Architekten, Frankfurt/Main
Das 96 Meter hohe Doppelhochhaus liegt im Westen der Frankfurter Innenstadt an der Bockenheimer Landstraße. Das Gebäude besteht aus zwei zueinander verdrehten 26-geschossigen Türmen, die durch eine verglaste Gebäudefuge miteinander verbunden sind. Die Gebäudefuge enthält den Aufzugsvorraum sowie wahlweise einen Empfangs- oder Besprechungsraum. Verbunden durch eine dreigeschossige, verglaste Halle, schließt im Osten ein fünfgeschossiges Sockelbegäude an die Doppeltürme an. Nördlich des Hochhauskomplexes ist ein fünfgeschossiges Wohngebäude als Solitär angeordnet, dessen Höhe und Ausrichtung sich an der benachbarten Miquelvilla orientiert.
Die Doppelfassade in Elementbauweise im Bereich des Hochhausgebäudes hat eine Gesamtfläche von 17.450 m2. Im Bereich des Hauptgebäudes werden 1.270 m2 Holz-Aluminium-Fenster mit Falt-/Schiebelamellen eingesetzt. Dazu kommt noch die 500 m2 große Stahl-Glas-Konstruktion im Bereich Atrium und Atriumdach und die 550 m2 große Fassade für das Wohngebäude. Insgesamt beträgt der Lieferumfang ca. 20.000 m2 Fassade.
Die Hauptfassade, eine Zweite-Haut-Fassade in Elementbauweise, besteht aus stockwerkshohen Elementen 2,703 m x 3,53 m mit folgenden Hauptbauteilen: Drehflügel (1,25 m x 3,90 m / 0,80 m x 2,90 m) zur Wartung und Reinigung, Drehflügel (0,35 m x 2,90 m), bedeckt mit Aluminiumblech für Lüfungszwecke, motorbetriebene Alu-Sonnenschutzlamellen im Zwischenraum der Doppelfassade.
Verglasung: Wärmeschutzglas, Low-E-beschichtete Isolierglaselemente innen und Verbundsicherheitsglas außen.
Oberflächen: Aluminium-Profile sowohl Naturton E6 EV1 eloxiert als auch RAL 9005 pulverbeschichtet.
Fertigstellung: 2008
Foto: Gardin&Mazzoli
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GAP 15, Graf Adolf Platz 15, Düsseldorf (Germany)
Architekt: JSK, Dipl.-Ing. Architekt, Düsseldorf
Neubau eines neuen Wahrzeichens in der Innenstadt Düsseldorfs mit einem 90 Meter hohen, 24-geschossigen elliptischen Turm sowie einem 5-geschossigen Flachbau. Beide Gebäudeteile sind durch eine Brücke und ein Glasdach miteinander verbunden.
Die Außenhaut des im Grundriss ellipsoid-polygonal verlaufenden Hochhauses wird von einer zweischaligen Verbundfensterfassade gebildet mit einer Gesamtfläche vom ca. 16.500 m2. Die Fassade besteht aus einachsigen, geschosshohen Elementen der Regelgröße 1367 x 3640 mm. Diese Elemente sind abwechselnd etwa zur Hälfte mit Festfeldern und mit nach außen öffnenden, elektrisch betriebenen Drehflügeln ausgestattet.
Im Verbundfensterzwischenraum sind elektrisch betätigte, hochreflektierende, teilperforierte Sonnenschutzanlagen angeordnet. Der konkave Einbau der Lamellen dient der Tageslichtlenkung. Darüber hinaus erfüllt das System die Blendschutzanforderungen für Bildschirmarbeitsplätze.
Der zweiteilige Verbundflügel ist für Reinigung und Wartung durch einen einsteckbaren Handhebel von außen von einer Befahranlage aus öffenbar.
Die Fassade erfüllt die technischen Anforderungen bezüglich U-Wert < 1,2 W/(m2.K) und Schallschutz in drei verschiedenen Schallschutzklassen von Rw 35 bis 45 dB.
Oberflächen: Aluminum-Profile/Bleche in Naturton E6-EV1 eloxiert, Stahl-Profile Nasslack RAL 9006 beschichtet.
Fertigstellung: 2006
Foto: © Guido Erbring Architekturfotografie
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LAC - Lufthansa Aviation Center Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt/Main (Germany)
Architekten und Plannung: Ingenhoven Architekten, Düsseldorf
Die Deutsche Lufthansa AG baut ein sehr hochwertiges Verwaltungsgebäude am Flughafen Frankfurt/Main.
Das Gelände befindet sich nördlich des Frankfurter Flughafens, östlich der Kelsterbacher Spange und westlich des Abflugringes zwischen der Autobahn A3 im Norden und dem Airportring im Süden.
Zweite-Haut-Fassade: Die Finger sind stirnseitig abgeschlossen mit einer permanent offenen Zweite-Haut-Fassade. Die Außenkonstruktion bildet eine Aluminium-Fassade. Der Fassadenzwischenraum wird kreuzweise durchströmt. Die Innenschale ist von der Ausführung her mit der vorher beschriebenen Holzfassade identisch. Kombiniert öffenbare Doppelflügel in der Mittelachse ermöglichen im Notfall den zweiten Fluchtweg durch die Doppelfassade.
Verglasung: Außen monolytisches Design-Glas, innen Wärmeschutzisolierverglasung.
Oberflächen: Außen Naturton E6-EV1 eloxiert, innen Oregon-Pine Oberflächenbeschichtung drei-schichtig, pig-mentfrei und uv-durchgehärtet.
Fertigstellung: 2005
Foto: Gardin&Mazzoli
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Neubau SRH Heidelberg, Science Tower, Heidelberg (Germany)
Architekt: Donnig + Unterstab, Architekten + Innenarchitekten, Rastatt
Beim Neubau der Fachhochschule Heidelberg mit einer Nutzfläche von 7.900 m2 sticht der Science Tower mit einer Höhe von 54 m sofort ins Auge. Die geschwungene Fassade des Towers steht für Dynamik, Aufschwung, Kreativität und Innovation, die vorgelagerte Glasfassade für Transparenz und Offenheit.
Das Hochhaus hat als Gebäudehülle eine Zweite-Haut-Fassade (Korridorfassade). Durch eine polygonale Elementbauweise konnte die exakte Kontur des Gebäudes in die zwei Ebenen der Glasfassade übertragen werden.
Die Innenfassade besteht aus ca. 790 einachsigen Fassadenelementen mit Wärmeschutzverglasung, Aluminium-Lochblech-Paneelen und Dreh-Kipp-Flügeln.
Die Aussenfassade weist Zu- und Abluftöffnungen auf, durch die eine natürliche Belüftung des Fassadenzwischenraums erreicht wird. Zwischen den Geschossen wird der Fassadenzwischenraum durch so genannte Glasschotten (mit Siebdruck) begrenzt.
Verglasung: Wärmeschutzisolierglas, U-Wert 1,2 W/(m2.K); 8 mm VSG aus 2 x 4 mm TVG mit Siebdruck; VSG 16 mm aus 2 x 8 mm ESG; VSG in Weißglas.
Oberflächen: Aluminiumprofile innen und außen, pulverbeschichtet RAL 7016. Bleche im Farbton SIKKENS SO 40.60.
Fertigstellung: 2005
Fotos: Gardin&Mazzoli
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