Hier finden Sie einige ausführliche Begriffserklärungen über unser Leistungsangebot:
Integrierte Fassade
Zweite-Haut-Fassaden
Filigrane Fassadenkonstruktionen
Was ist die Integrierte Fassade von GARTNER und was leistet sie?

Ihr warengeschützer voller Name lautet »INTEGRIERTE FASSADE System Gartner®«

Sie dient zum Heizen, Kühlen und Lüften und ist Teil der Fassade. Sie ist in sie integriert. Und die Integration geht so weit, dass man die Heizung nicht entdeckt, obwohl man sie sieht und sie offen vor einem liegt. Denn die Hohlprofile des Skelettes und mittelbar die Glasflächen sind die Heizung. Die Heizung ist die Fassade, die Fassade ist der Heizkörper.

Am 28. September 1968 erteilte das Deutsche Patentamt an GARTNER, für eine »Gebäudeaußenwand mit wassergefüllten Stahlhohlstützen« das Patent 1 784 864.

Das hier vorgestellte System GARTNER basiert nicht nur auf einer einfachen Idee, es ist auch konstruktiv einfach: eben kein kompliziertes Gerät, aber unter einer einfachen Verpackung. Auch seine Wirkung ist einfach: Wärmetransport mittels Strahlung und etwa 40 % Konvektion. Es kann aber auch kühlen und lüften.

Alle seine Einzelteile sind erprobte Bausteine heutiger Architektur.

Diesem ersten Patent folgten sehr bald weitere, weltweit gültige Patente, die die Kombination aus Heizen, Lüften und Kühlen sowie das Zusammenwirken von Wasser und Luft weiter entwickelten. Sie sollten nicht nur die Grundidee vervollkommnen, sondern andere Aspekte der Integrierten Fassade schützen, die man durch Erfahrungen beim Bau von mehr als fünfhundert, sehr unterschiedlichen Anlagen gewonnen hatte.

So wurde sehr bald der Patentschutz auch auf Fassadenkonstruktionen aus Aluminium-Hohlprofilen ausgedehnt und die Konstruktion laufend verbessert.

Konstruktion und Technik

Im Allgemeinen ist die Integrierte Fassade System GARTNER Teil der nicht tragenden Vorhangwand. Sie kann auch Teil der Stützkonstruktion des Gebäudes, bei Dach- und Kuppelkonstruktionen das Tragwerk selbst sein.

Ihre wasserführenden Elemente sind Hohlquerschnitte, senkrechte und waagrechte, deren Dimensionen primär durch statische Erfordernisse bestimmt werden.

Aus formalen Gründen kann man auch Profile mit völlig anderem Querschnitt verwenden, solange sie den statischen Anforderungen, einer definierten Durchströmung und damit auch der erforderlichen Heizleistung entsprechen.

Diese Außenhaut besteht zwar in den allermeisten Fällen aus Glas, sie kann aber auch aus leichten Sandwichpaneelen gebildet werden, die entsprechend gedämmt sind.

Ihre Wärme erhält die Integrierte Fassade aus dem vorhandenen Hausheizungsnetz, besitzt aber einen eigenen geschlossenen Wasserkreislauf.

Wesentliche Vorteile:

· Hohe Behaglichkeit

· Nutzung des Raumes bis zum Fensterbereich

· Schwitzwasserfreies Glas bei Schwimmbädern

· einwandfreie Raumhygiene

· Energieeinsparung

Bei der Integrierten Fassade gibt es weder Schubladenlösungen noch Standardformen, weil jede Anlage ein auf Standort, Baukörper und Nutzungsart abgestimmtes individuelles Konzept verlangt, um die Integrierte Fassade optimal zur Wirkung kommen zu lassen.

Fordern Sie die ausführliche Broschüre "INTEGRIERTE FASSADE System
Gartner®", mit zahlreichen Beispielen.

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Zweite-Haut-Fassade von GARTNER
Der Begriff Zweite-Haut-Fassade bezeichnet eine zusätzliche Verglasung, die außen vor dem eigentlichen Raumabschluss angebracht ist. Es entsteht hierbei ein Luftzwischenraum, der je nach Ausführungsart auf vielfältige Art und Weise genutzt werden kann. Prinzipiell unterscheidet man folgende Ausführungsarten:
 

- Zweite-Haut-Fassade mit Dauerhinterlüftung und
- Zweite-Haut-Fassade mit regulierbarer Hinterlüftung

Bei den Systemen mit Dauerhinterlüftung ist ein äußerer Glasabschluß vorgehängt, bei dem eine permanente Verbindung zwischen der Luft im Zwischenraum und dem Außenbereich besteht.

Die Systeme mit regulierbarer Hinterlüftung haben eine geschlossene Außenfassade mit Zu- und Abluftöffnungen. Durch die Veränderung des Querschnitts von Zu- und Abluftöffnungen kann die Lufttemperatur im Zwischenraum beeinflusst werden. Diese Systeme können mit oder ohne vertikale bzw. horizontale Abschottung ausgeführt werden. Die Abschottungen verhindern geschossübergreifende Luftströmungen, sogenannte »Kurzschlussströmungen«, so daß sich verbrauchte Abluft nicht mit frischer Zuluft vermengen kann.

Ebenso sind die Abschottungen dazu in der Lage die Schallübertragung zwischen Bereichen mit geöffneten Fenstern wirkungsvoll zu verhindern.

Bei Systemen mit Dauerhinterlüftung und mit regulierbarer Hinterlüftung entstehen aufgrund des Aufbaus im Allgemeinen folgende Vorteile:

Der Sonnen- bzw. Blendschutz kann in den Luftzwischenraum integriert werden. Er ist so vor Witterung und Luftverschmutzung geschützt. Die Sonnenschutzfunktion ist auch bei hohen Windbelastungen möglich. Hierdurch ist er auch bei Hochhäusern außen, vor dem eigentlichen Raumabschluss, einsetzbar. Auf den innenliegenden Sonnenschutz kann verzichtet werden; mit dem Vorteil, daß die bei üblichem innenliegenden Sonnenschutz entstehende Steigerung der Kühllast vermieden wird.

Die am Sonnenschutz absorbierte Wärme führt zu einem Temperaturanstieg im Zwischenraum. Infolge des thermischen Auftriebs
(sogenannte »Thermosyphonwirkung«) steigt die warme Luft nach oben und kann hier abgeführt werden.

Somit kann die Warmluft je nach Bedarf absichtlich entweichen, oder z. B. einer Energierückgewinnung zugeführt werden.

Durch die außen vorgelagerte Glasfront wird der Schallschutz deutlich verbessert.

Die Fenster des Raumabschlusses können auch bei hohen Windbelastungen geöffnet werden, so dass auch bei Hochhäusern eine natürliche Be- und Entlüftung erzielt werden kann.

Die äußere Glasschicht kann in Verbindung mit der Fensteröffnung eine Nachtauskühlung des Gebäudes ermöglichen, ohne hierbei Sicherheitsaspekte zu vernachlässigen.

Aufgrund der geringeren Luftgeschwindigkeit und der erhöhten Temperatur im Luftzwischenraum können die Wärmetransmissionsverluste verringert werden. Dies ist einer von vielen energetischen Vorteilen der Zweite-Haut-Fassaden.

Referenzliste

Fordern Sie die ausführliche Broschüre "Zweite-Haut-Fassade" mit zahlreichen Beispielen.

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Filigrane Fassadenkonstruktionen

Ein wesentliches Ziel von Stahl-Glas-Konstruktionen ist das Erreichen einer möglichst hohen Transparenz. Um diesem Ziel näher zu kommen, werden Konstruktionssysteme immer filigraner. Hierzu werden zunehmend normalkraftbeanspruchte Tragwerke verwendet, da sie im Vergleich zu biegebeanspruchten Tragwerken zum Abtragen von Lasten geringere Profilabmessungen benötigen. Die bei Normalkräften auftretenden Beanspruchungen wirken als Druck und Zug. Werden Systeme so gestaltet, dass sie vorwiegend eine Zugbelastung erfahren, ist eine weitergehende Auflösung des Tragwerks möglich.

Es entstehen filigrane Glaskonstruktionen, die sowohl im Fassaden- als auch im Dachbereich Verwendung finden.

Tragsysteme werden im Wesentlichen durch ihre Geometrie und Belastungen bestimmt, wobei die Belastung im Tragwerk Biegung und/oder Normalkraft (Druck/Zug) erzeugt. Damit lassen sich die unterschiedlichen Arten von Tragsystemen definieren: die normalkraft- oder biegekraftbeanspruchten sowie hybride Systeme, bei denen sowohl Normalkräfte als auch Biegebelastungen auftreten.

Die Lasten resultieren bei Fassaden aus dem Eigengewicht (Vertikallast) sowie aus der Druck- und Sogwirkung des Windes (Horizontallasten). Werden diese Lasten durch das Glas planmäßig aufgenommen, wird es zum Primärtragelement. Dies ist z. B. bei hängenden Fassaden der Fall mit dem Vorteil, dünne Scheiben verwenden zu können, die nicht ausbeulen. Indem mehrere Scheiben aneinander gehängt werden, entstehen große Glasflächen, bei denen die oberste Scheibe die gesamte Fassade trägt. Zur Stabilisierung hängender Fassaden gegen horizontale Lasten finden oft verspannte Konstruktionen und Glasschwerter Anwendung. Übernimmt das Glas keine direkte Tragfunktion für das Gesamtsystem, wirkt es als Sekundärtragwerk. Bei der Auflösung der Sekundärstruktur gibt es vielfältige Möglichkeiten, wie z. B. komplexe räumliche Hinterspannungen.

Winddruck und Windsog wird entgegengesetzt, so dass beidseitige Hinterspannungen notwendig werden, die sowohl im Raum, außerhalb, auf beiden Seiten, aber auch innerhalb einer zweischaligen Glashülle angeordnet werden können. Wenige Grundstrukturen eröffnen eine enorme Variantenvielzahl.

Die Aussteifungsseile solcher Systeme sind i.d.R. vorgespannt, damit das eine Seil auch dann gespannt bleibt, während das andere maximale Belastung erfährt.

Diese Vorspannkräfte müssen durch das Gebäude oder durch Stützen im System aufgenommen werden. Bildet das Gebäude die Primärstruktur, sollte es ausreichend steif sein, um die erforderlichen Reaktionskräfte zu entwickeln. Ist dies nicht möglich, kann durch Einfügen eines Druckelementes das System geschlossen werden. Die Primärstruktur hat dann nur noch die Eigenlasten und Windkräfte aufzunehmen, da die Zugkräfte innerhalb des Systems kurzgeschlossen sind.

Die durch Windböen oder an Gebäudeecken auftretenden asymmetrischen Lasten können durch steife, wie auch durch weiche Strukturen aufgenommen werden. Beim steifen System werden zugbeanspruchbare Diagonalen eingeführt. Die weiche Lösung nimmt die Verformung durch die Wahl der Materialien (Seile), des statischen Systems, als auch die Ausbildung der Details (gelenkig) bewusst in Kauf.

Referenzliste

Fordern Sie die ausführliche Broschüre "Filigrane Fassadenkonstruktionen".

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